Kopfumfang messen – so finden Sie die richtige Cap-Größe

Sie haben eine Cap gefunden, die Ihnen gefällt. Sie klicken auf Größe und da steht: „one size fits all." Aber Sie wissen, was das wirklich heißt. Sie passt den meisten Köpfen — nur nicht Ihrem. Bevor Sie also etwas bestellen und anschließend wieder zurückschicken, brauchen Sie eine einzige Zahl: Ihren Kopfumfang in Zentimetern. Das dauert zwei Minuten. Und spart eine Menge Frust und unnötige Pakete.

Diese Anleitung führt Sie Schritt für Schritt durch die Messung, erklärt, was Ihre Zahl in der Größentabelle bedeutet, und hilft Ihnen bei der Entscheidung, wenn Sie genau auf der Grenze zwischen zwei Größen liegen.

Was Sie brauchen

Am besten: ein weiches Schneidermaßband — das flexible aus dem Nähkästchen (oder aus der Schublade, in der alles Mögliche landet). Schnell und genau.

Keins zur Hand? Kein Problem. Ein Stück Schnur, ein Schnürsenkel, ein Ladekabel — alles Biegsame funktioniert. Um den Kopf wickeln, markieren, wo es überlappt, dann flach gegen ein Lineal messen.

Das einrollbare Metallmaßband vom Werkzeugkasten lassen Sie bitte dort. Es lässt sich nicht um einen Kopf biegen, und Sie messen Unsinn.

Messen — Schritt für Schritt

1. Stellen Sie sich vor einen Spiegel. Oder bitten Sie jemanden um Hilfe — etwas genauer wird es so.

2. Legen Sie das Maßband um den Kopf. Führen Sie es etwa einen Zentimeter über den Ohren entlang, über die breiteste Stelle der Stirn. Dort, wo eine Cap natürlich sitzen würde. Wichtig: Das Band muss rundum waagerecht verlaufen, nicht schräg nach hinten oben.

3. Spannung stimmt? Nicht stramm, nicht locker. Versuchen Sie, einen Finger zwischen Band und Kopf zu schieben — einer sollte passen. Drei Finger? Zu locker. Kein Finger? Zu fest.

4. Zahl ablesen. Dort, wo sich das Band überlappt, lesen Sie die Zentimeter ab. Mit Schnur? Markieren Sie die Überlappung mit einem Stift, legen Sie die Schnur flach auf den Tisch und messen Sie mit dem Lineal.

5. Noch einmal messen. Ein Kopf ist keine Kugel — er hat Form, Konturen, Unebenheiten. Messen Sie zweimal und nehmen Sie die größere Zahl. Lieber ein Millimeter zu viel als zu wenig.

Noch ein Hinweis: Messen Sie mit trockenem Haar und Ihrer gewohnten Frisur. Nach dem Duschen oder mit einer unüblichen Frisur erhalten Sie ein anderes Ergebnis — und wundern sich dann.

Was Ihre Zahl bedeutet — Größentabelle

Kopfumfang (cm) Größe
54–56 S/M — Standard
56–58 M/L — Standard
58–59 L — Standard
60–63 XL — Head of Wonder ✓
63–65+ XXL

Und jetzt im Klartext:

Unter 58 cm — Standard-Caps passen Ihnen. Sie brauchen uns nicht. Und das ist völlig in Ordnung.

58–59 cm — Grauzone. Manche normale Caps gehen gerade noch auf der letzten Raste zu. Manche nicht. Wenn Ihnen das Rätselraten zu blöd wird, probieren Sie direkt XL — der Komfort ist eine andere Welt.

60–63 cm — hier sind Sie richtig. Standard-Caps mit der Angabe „one size" lassen sich entweder nicht schließen oder sitzen auf dem Kopf wie ein Fingerhut. Vielleicht kennen Sie das: Riemen auf Maximum, Cap sitzt viel zu hoch, nach einer Stunde ein Abdruck auf der Stirn. Das liegt nicht an Ihnen. Das ist die falsche Größe. XL-Caps von Head of Wonder sind genau für diesen Bereich konstruiert — Referenzmaß 61 cm, bequem von 60 bis 63 cm.

63 cm und mehr — das ist XXL. Über unserem aktuellen Sortiment, aber gut zu wissen, wo Sie stehen.

Die vollständige Umrechnungstabelle und Antworten auf häufige Fragen finden Sie in unserem Größenratgeber.

Genau auf der Grenze? Unser Rat

59–60 cm: Probieren Sie XL. Eine Cap mit verstellbarem Riemen lässt sich auf 59 cm straffen — und der Unterschied im Tragekomfort gegenüber einer Standard-Cap auf der letzten Raste ist enorm. Etwas mehr Platz ist immer angenehmer als etwas zu wenig.

63 cm: Sie sind am oberen Rand von XL. Unsere Caps passen, könnten aber etwas enger sitzen. Das hängt von Kopfform und Modell ab — eine Metallschnalle erlaubt stufenlose Verstellung, ein Snapback hat feste Stufen. Einen Versuch ist es wert.

Grundregel: Im Zweifel lieber eine Nummer größer. Eine leicht lockere Cap ist bequem. Eine leicht enge Cap drückt. Und ein verstellbarer Verschluss holt Spielraum immer wieder ein.

Kopfform — der zweite Faktor

Der Umfang ist die entscheidende Zahl. Aber nicht die einzige. Wie eine Cap aussieht und sich anfühlt, hängt auch von Ihrer Kopfform ab.

Runder Kopf: Strukturierte Caps — Baseball-Caps, Snapbacks — strecken die Form optisch. Eine feste Krone verleiht etwas Definition.

Ovaler, länglicher Kopf: Dad Hat. Die weiche Krone folgt den natürlichen Konturen, statt den Kopf in eine Form zu drücken, die er nicht hat.

Sie wissen nicht, welcher Typ Sie sind? Fangen Sie mit einer Baseball-Cap an. Sie steht fast jedem und ist die sicherste erste Wahl. Einen ausführlichen Überblick über alle fünf Cap-Styles für große Köpfe finden Sie in unserem Artikel Die besten Caps für große Köpfe 2026.

Zwei Minuten — und Sie wissen Bescheid

Eine Zahl. Zwei Minuten. Und Schluss mit dem Rätseln, ob die Cap passt oder in der Schublade landet. Dieser einfache Schritt erspart Ihnen Retouren, Reklamationen und den Moment vor dem Spiegel, in dem Sie denken: „Schon wieder daneben."

Bei Ihnen sind es 60–63 cm? Dann wissen Sie, wohin. Entdecken Sie die komplette XL-Kollektion von Head of Wonder — und finden Sie die Cap, die wirklich passt. Wenn Sie die Größe nochmal prüfen möchten, steht Ihnen unser vollständiger Größenratgeber jederzeit zur Verfügung.

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